Familienstücke

"Familienstücke"

Hier geht es um liebgewonnene Familienstücke

Silberpaar Brautschmuck von 1928

Zum ersten Mal getragen von Gesine und Tönjes Schwarting zu ihrer Silberhochzeit 1928.

1953 wurde es von ihrem Schwiegersohn Friedrich Harms bonziert und sie trugen es zu ihrer Goldenen Hochzeit noch einmal.

1990 wurde es von meinen Eltern zu ihrer Silberhochzeit wieder silberfarben getragen.

Auf der Plakette steht:

Zur Erinnerung an die Silberhochzeit

Poesiealben

Von meinem Urgroßvater ist das Älteste von 1887 aus Hatterwüsting. Dort habe ich Einträge von seinem Vater und seinen Geschwistern gefunden.

5 seiner Schwestern waren mir bis dahin noch nicht bekannt. Mit ganz viel Glück bekomme ich noch heraus, ob es sich hier um einen weiteren Verwandten handelt.

Von meiner Urgroßmutter stammt das nächste aus Fedderwarden von 1900.

Das nächste ist von ihrer Tochter, meiner Großmutter von 1929 aus Rüstersiel.

1951 bekam meine Mutter ihres von ihren Großeltern väterlicherseits in Wilhelmshaven geschenkt.

Ich hatte 2 Alben, mein rotes habe ich leider nie zurückbekommen. Dem trauere ich heute noch nach. In ihm befinden sich Einträge von meinen Großeltern und lieben Freunden, die man nie wieder nachholen kann. Das bunte von 1977 ist haupsächlich mit Einträgen von Schulfreunden, Lehrern und Nachbarn gefüllt.

Die Alben meiner Töchter sind immer noch unterwegs.

Diese schwere Skulptur aus Metall auf einem Steinsockel ( ca. 45 cm hoch) ordnen wir Fritz Franz Ferdinand Evers ( 1863-1952) zu. Von Beruf war er Metallarbeiter.  Genaueres über die Herkunft wissen wir nicht.

Weichholzkommode meiner Urgroßmutter

Gesine Hinrichs, später verheiratete Schwarting, bekam sie 1896 von ihren Eltern, als sie mit 11 Jahren in Stellung ging. Wie lange sie genau in ihrem Besitz war, kann ich leider nicht nachvollziehen. Meine Großmutter entdeckte sie bei ihrer Schwester Frieda Frerichs in der Werkstatt wieder. Die Kommode war in einem bemitleidenswerten Zustand: die Beschläge fehlten und die obere Schublade war aus Mangel an Brennholz verfeuert worden. Meine Großmutter bat ihren Schwager um das ramponierte Stück und bekam es. 1989 bekamen wir sie dann aufgearbeitet und von meinem Vater mit den Initialien meiner Urgroßmutter und meinen und den Jahreszahlen eingebrannt zu unserer Verlobung geschenkt.

Taufkleid von 1914

Das erste ist ein Taufkleid, handgenäht aus zartem Baumwollbatist mit Spitze, zwischen 1913 und 1914 für meinen Großvater Rudi Franke von seiner Patentante Leßmann.

Es wurde als erstes von meinem Großvater zu seiner Taufe in Wenden getragen und eventuell auch von seinem jüngeren Bruder.

Die nächste Generation waren mein Vater 1941 und seine jüngere Schwester 1947, auch in Wenden.

Danach war wieder eine neue Generation an der Reihe, ich in Wilhelmshaven in der Garnisonskirche 1967.

 

Danach kehrte das Kleid nach Wenden zurück und meine Kusine wurde 1969 darin getauft.

 

Hier mein Großvater mit seinem 4. Urenkelkind ( von 7 ) in seinem Taufkleid.

Die 4. Generation startete dann 1993 mit unserer ersten Tochter, gefolgt 1994 von unserer zweiten Tochter und vorläufig der letzte war 2005 unser Sohn.

Hier kann man es besser erkennen.

 

Ich hoffe das das Kleid noch viele Jahre erhalten bleibt.

 

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